Lüdenscheid 1 - Meschede 1    3 : 5

Da unser Gegner das vierte Brett kampflos abgab, wovon Leszek Trojan profitierte, führten wir bereits zu Beginn mit 1:0. 

Caissa war uns weiterhin hold, denn nach knapp 60 Minuten stellte Arnolds Sendlers Gegner ohne Grund eine Figur ein, woraufhin Dieter Senff seine Partie Remis gab, bei er etwas leichtsinnig für Aktivität eine Figur opferte, was uns insgesamt jedoch dem Gesamtsieg ein Stück näherbrachte, denn keiner unserer anderen Spieler hatte eine nachteilige Stellung auf dem Brett. So stand gegen 17.30 Uhr z.B. Heinrich Gutheil recht stark, Andreas Kampert hatte im Endspiel einen Mehrbauern, Martin Franzes hatte ebenfalls bei ungefährdeter Stellung einen Mehrbauern, Patrick Hoffmann stellte bei guter Stellung seinem Gegner immer neue Probleme. Lediglich Gerhard  Dyballa gab für Angriff einen Bauern, kam aber gegen seinen starken Widersacher nicht so recht weiter.

Nach 17.30 Uhr tat sich jedoch etwas. Denn Patrick hatte seinen Gegner in eine Fesselung manöveriert, aus der es kein Entrinnen gab, also 3,5:0,5 für uns. Wenig später machte Martin das 4,5: 0,5 perfekt.

Wir hatten also zwei wichtige Punkte geholt, die auch noch den Weg an die Spitze offen lassen.

Eine Überraschung bahnte sich bei Heinrich Gutheil an, der, für mich völlig überraschend, aufgab, wobei ich ihm große Hochachtung zollen muss, denn er hatte noch eine andere Veranstaltung zu besuchen, hat uns jedoch bei unserem Kampf nicht im Stich gelassen, es waren Zeitprobleme, die er zu bewältigen hatte.  Danke !!

Fazit nach 18.00 Uhr: Gerhard beklagt immer noch Bauernverlust, beschäftigt den starken Gegner jedoch fortwährend, Andreas hat nun Springer + 3 Bauern gegen Läufer + 3 Bauern, wobei der Vorteil bei ihm liegt.

19.00 Uhr: Andreas gewinnt einen Bauern, muss später jedoch die Abwicklung ins Remis zulassen. Hier war bestimmt mehr drin drin, was eine genaue Analyse zeigen wird.

20.10 Uhr: Gerhard kämpft immer noch, kommt aber mit den Zeitproblemen nicht so klar wie sein Gegner, dem es schließlich gelingt, nach Damentausch in ein gewonnenes Turm-Endspiel überzulenken. In der Analyse zeigt sich, dass Gerhard aufgrund seiner Drohungen ein Remis, sogar einen Gewinn hätte erzielen können.

Alles in allem können wir mit dem Ergebnis recht zufrieden sein. 

(Bericht DS)