Verdienter Sieg gegen SV Menden

Auch am sechsten Spieltag der Verbandsklasse Nord überzeugte die erste Mannschaft des SV Meschede und festigte  den fünften Platz.

Die Kreisstädter siegten zwar knapp, aber verdient nach einem spannenden Kampf auswärts gegen Schachverein Menden mit 4,5 : 3,5.

Schon vor dem Spiel sah es für die Mescheder sehr gut aus, denn SV Menden konnte nur mit sieben Spielern antreten. Da unser Gegner am fünften Brett kampflos verloren gab, kam Andreas Kampert zu einem arbeitsfreien Nachmittag.

Martin Franzes (Brett 6) und Arnold Sendler (Brett 1) spielten nach einem zweieinhalbstündigen Kampf unentschieden. Der Gegner von Martin Franzes opferte einen Bauern für Angriff auf dem Königsflügel. Nach 14 Zügen endete die theoretische Variante und die Stellung war bis zum Ende der Partie ausgeglichen. Sendler hatte in der Eröffnung einen Bauern gewonnen, aber durch einen leichtfertigen Zug den Vorteil eingebüßt.

Robin Becker (Brett 4) zeigte eine reife Leistung und brachte die Kreisstädter mit 3:1 in Führung. Er opferte einen Bauern für einen Königsangriff, der sich zu einem Mattangriff entwickelte.

Es folgten drei weitere Unentschieden, die den Meschedern 4,5 Punkte und damit den Sieg in Menden brachten.

Thorsten Meschede (Brett 2) hatte gegen einen starken Gegner Vorteile, doch nach einer Ungenauigkeit verflüchtigten sich diese. In einem Springer-Läufer Endspiel baute er eine Festung auf, so dass der Gegner widerwillig bei bereits großem Rückstand seiner Mannschaft ins Remis einlenken musste.

Nachdem Heinrich Gutheil (Brett 1) in der Eröffnung und im Mittelspiel zwar einen Riesen Zeitvorteil herausgeholt hatte, gelang seinem Gegner durch präzises und solides Spiel stets das Gleichgewicht zu halten. Kurz vor der Zeitkontrolle bot Gutheil Remis an, da dies voraussichtlich zum Mannschaftssieg reichte, was sich als richtig herausstellte.

Durch aktive Figurenstellung gewann Patrick Hoffmann (Brett 8) einen Bauern. In einem für ihn besseren Damenendendspiel bot er seinem Gegner Remis an.

Die Kreisstädter erzielten damit die 4,5 Punkte und konnten die Niederlage von Gerhard Dyballa (Brett 2) verkraften, der zweimal in Zeitnot patzte und die bereits fast schon gewonnene Partie verlor. Er sollte nur noch seinen Bauern auf die vorletzte Reihe stellen und seinen Läufer ziehen. Schade um den verschenkten Punkt!

(GD)