Ungefährdeter Sieg gegen Schachverein Hemer 2

Am achten Spieltag der Verbandsklasse Nord überzeugte die erste Mannschaft des SV Meschede und festigte den fünften Platz. Die Kreisstädter siegten ungefährdet und verdient auswärts gegen die zweite Mannschaft des Schachvereins Hemer mit 5:3.

Schon vor dem Spiel sah es für die Mescheder sehr gut aus, denn SV Hemer konnte nur mit sechs Spielern antreten. Da unser Gegner am fünften und am siebten Brett kampflos verloren gab, kam Dieter Senff und Arnold Sendler zu einem arbeitsfreien Nachmittag.

Eine jederzeit ausgeglichene Partie hatte Martin Franzes (Brett 6) auf dem Brett, die folgerichtig remis endete. Einen weiteren halben Punkt holte Thorsten Meschede (Brett 3). Nach einer Ungenauigkeit in der Eröffnung war Meschedes Anzugvorteil verflogen. Die Stellung blieb jedoch ausgeglichen und nach 21 Zügen einigten er und sein Gegner sich auf ein Unentschieden,

Anschließend erhöhte Gerhard Dyballa (Brett 2) auf 4:1. Im Mittelspiel gewann er einen Turm für einen Springer und einen Bauern. Dann tauschte er die Damen und gewann die letzte Figur seines Gegners, einen Springer. Den Rest wollte sich der Hemer nicht mehr zeigen lassen.

Die Gastgeber verkürzten noch auf 4:2. Christian Sommer (Brett 8) währte sich seit der Eröffnung gegen einen starken Angriff seines Gegners. Am Ende zwangen vier gegnerische Freibauern ihn zur Aufgabe der Partie.

Den entscheidenden Gewinnpunkt zum 5:2 für die Kreisstädter erkämpfte Heinrich Gutheil (Brett 1). Nach kreativer aber leicht ungenauer Eröffnungsbehandlung seines Gegners, gelang es ihm durch ein dreifaches Bauernopfer den gegnerischen König im Zentrum zu halten. Er gewann durch eine schwer zu sehende phantastische Kombination die verirrte Dame des Gegners und wandelte den Materialvorteil trotz erbitterter Gegenwehr in einen verdienten Triumph um.

Der letzte Punkt ging dann an die Gastgeber, denn am vierten Brett hatte Leszek Trojan ein Turmendspiel mit einem Minusbauern zu verwalten. Nach dem Verlust des zweiten Bauern gab er die Partie auf.

(GD)